Ackerbau/Futterbau

Aktuelles vom Ackerbau/Futterbau

Bild Rapsernte 2017

Rapsversuch noch gerade rechtzeitig geerntet

Kurz vor dem starken Unwetter letzten Samstag konnten wir in Gränichen und Suhr erste Rapsversuche dreschen. Es handelt sich dabei um die Saatdichteversuche und einen Untersaatversuch. In diesen Feldern war der Raps schon genügend trocken und wies ein Feuchtegehalt von 8% auf. Der Sortenversuch und der Untersaatversuch in Kölliken waren noch nicht reif. Wegen dem Hagel, der gegen 70% der Schoten aufschlug, können diese beiden Versuch nicht mehr ausgewertet werden. Der neue Versuchsbericht vom Saatdichteversuch mit Grafiken und aussagekräftigen Bildern ist bereits auf der Webseite abgelegt. Im Untersaatversuch in Gränichen lagen die Erträge im Raps mit Untersaat rund 5 dt/ha tiefer als ohne Untersaat. Ein ausführlicher Versuchsbericht folgt, sobald die anderen Versuchsstandorte vom Forum Ackerbau gedroschen sind.

 

Phacelia

Zwischenkulturen einbauen

Die Gerstenfelder sowie erste Weizen- und Rapsfelder sind gedroschen. Auf Getreidestoppelfeldern empfiehlt sich eine flache Bodenbearbeitung, um das Ausfallgetreide zum Keimen anzuregen. Nach Raps darf der Boden nicht, oder nur ganz flach bearbeitet werden. Der Ausfallraps muss erst keimen. Werden Rapskörner vor dem Auskeimen zu tief in den Boden eingearbeitet, verfallen sie in die Keimruhe und können mehrere Jahre Durchwuchsprobleme in der Fruchtfolge verursachen.

Auf den Parzellen, die vor dem 31. August geerntet werden und auf denen keine Winterkultur geplant ist, muss laut ÖLN-Richtlinien eine Zwischenkultur angesät werden.

Bild Ackerbautag Newsletter 2017

Datum vormerken: 01.09.2017 Ackerbautag und Kartoffeltag in Wohlen

Die Agroline Tage 2017 in Kölliken sind bereits wieder Geschichte. Doch das nächste ackerbauliche Highlight steht bei uns im Aargau schon kurz bevor.

Reservieren Sie sich unbedingt jetzt schon den Freitag, 01. September 2017. Auf dem Huserhof in Wohlen wird am Vormittag der traditionelle Ackerbautag durchgeführt, am Nachmittag findet der Kartoffeltag statt.

Details zu beiden Veranstaltungen finden Sie schon bald auf unserer Homepage, den Flyern oder in der landwirtschaftlichen Presse.

Flurbegehung Mais 2017

Rückblick Flurbegehung in Seon

Rund 130 interessierte Personen nahmen an der Flurbegehung der Landi Unteres Seetal in Seon teil. Auf dem Betreib von Urs und Simon Häfeli konnten die Besucher einen Domoversuch im Mais besichtigen. Andrea Enggist vom LZ Liebegg präsentierte unterschiedliche Verfahren mit und ohne Pflug, sowie die mechanische und chemische Unkrautbekämpfung. Besonderes Interesse weckten die Mulchsaatverfahren, in denen die Vorkultur Kunstwiese nicht mit Glyphosate abgespritzt wurde, sondern vor der Saat nur mit der Scheibenegge bearbeitet wurde. Sowohl chemisch, mit einer Herbizidbehandlung im Nachauflauf, wie auch mechanisch mit dem Sternhackgerät und der Rollhacke konnte das Unkraut anschliessend erfolgreich bekämpft werden. Hanspeter Hug von UFA Samen zeigte die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Untersaatverfahren. An einem weiteren Posten wurden den Teilnehmern die eingesetzten Maschinen näher vorgestellt, unter anderem die Pöttinger Sämaschine Aerosem PCS. Während dem Imbiss im Anschluss der Flurbegehung hielt Joel Meier von der Syngenta einen Vortrag über die aktuelle Situation der Pflanzenschutzmittel.

Bünzen

Versuchsbesichtigung Anbautechnik Weizen

 

Nun ist es wieder soweit. Nächsten Donnerstag- und Freitagabend, 22. und 23. Juni 2017 finden die Pflanzenbauabende in Bünzen statt. Das LZ Liebegg präsentiert an diesem Anlass einen Weizen-Anbautechnikversuch. Wie viel Bodenbearbeitung ist nötig um einen schönen Weizenbestand zu erhalten? Welche Saattechniken eignen sich am besten? Eine Teilfläche des Feldes wurde zum Beispiel mit der Claydon Sämaschine ausgesät, die das Saatgut nicht in der Reihe, sondern im Band ablegt. Profitieren Sie vom Anlass und besichtigen Sie neben dem Weizenversuch noch weitere
interessante Posten im Feld. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weizenflurgang 2017

Rückblick Versuchsbesichtigung Brotweizen

Das letzte Getreidejahr war ein Jahr zum vergessen. In diesem Jahr sieht es dagegen deutlich besser aus, besonders was den Krankheitsdruck angeht. Dies zeigte sich auch letzten Freitag an der Versuchsbesichtigung des LZ Liebegg in Rohr. Sonja Basler und Andrea Enggist führten die rund 50 Teilnehmer/innen durch den Weizen Sortenversuch und den Düngungsversuch. Auf dem Betrieb von Stefan Zaugg zeigte Hansjörg Furter an einer Feldspritze die Benetzungseigenschaften von unterschiedlichen Düsentypen auf. Zusätzlich referierte Sandro Rechsteiner über die Neuerungen bei IP-Suisse. Der Abend wurde bei einem Imbiss offeriert von IP-Bauern Aarau gemütlich abgerundet.

Bild Distel

Unkräuter in Biodiversitätsförderflächen gezielt bekämpfen

Damit Problemunkräuter in Biodiversitätsförderflächen (BFF) nicht versamen können, müssen diese rechtzeitig bekämpft werden. Auf Biodiversitätsförderflächen ist eine mechanische Bekämpfung oder eine chemische Einzelstock-/Nesterbehandlung mit der Rückenspritze oder Handspritze erlaubt.

 

Pflanzenbau-Abend in Bünzen 2016_Bild

Flurbegehungsprogramm 2017

Wie jedes Jahr anfangs Saison präsentieren wir von der Liebegg gerne das traditionelle Flurbegehungsprogramm.

Reservieren Sie sich die Termine und freuen Sie sich auf sachkundige Informationen rund um den Pflanzenbau.

Wir wünschen allerseits eine gute und erfolgreiche Saison.


Biodiversität/Landschaftsqualität

Aktuelles Biodiversität und Landschaftsqualität

Mit Schnittgut artenreiche Wiesen anlegen

Schnittgut von artenreichen Naturwiesen eignet sich besonders gut, um neue extensive Wiesen mit Qualitätsstufe II anzulegen. Das Programm Labiola unterstützt die Schnittgut¬übertragung als Alternative zur klassischen Ansaat. Der Kurs in Wölflinswil vermittelt das notwendige Praxiswissen zur erfolgreichen Durchführung einer Schnittgutübertragung.

>> Infos zum Kurs

Problempflanzen – vorbeugen und bekämpfen

Im Landwirtschaftsgebiet müssen problematische Unkräuter und invasive Neophyten konsequent bekämpft werden. Am Kurs werden erprobte Massnahmen zur Reduktion von Problempflanzen auf Acker- und Grünland sowie auf Biodiversitätsförderflächen vorgestellt. Besprochen werden Erdmandelgras, Kratzdistel, Herbstzeitlose, Brombeere, Japan-Knöterich und weitere.

>> Infos zum Kurs


Ressourcenschutz

Aktuelles vom Ressourcenschutz

Die Zuständigkeit betreffend Ressourcenschutz obliegt seit 01. Januar 2017 direkt Landwirtschaft Aargau (LWAG).

Christoph Ziltener ist nach wie vor die Ansprechperson für Fragen und Anliegen im Bereich Ressourcenschutz.

Er ist erreichbar unter folgender Telefonnummer: 062 835 27 95

Die Emailadresse bleibt dieselbe: christoph.ziltener@ag.ch

 


 

Formulare 2016 für Direkt- und Streifenfrässaaten sowie Strip Till einreichen

Im Aargau werden die kantonalen Beiträge für die Direkt- und Streifenfrässaaten des Jahres 2016 sowie das Strip Till-Verfahren nur noch in den 62a-Nitratprojektgebieten Baldingen, Klingnau und Wohlenschwil sowie im Spezialgebiet Hallwilersee-Sanierung ausbezahlt.

Vorsicht bei pfluglosen Getreidesaaten nach Mais

Wegen des Risikos bezüglich Fusarienbefalls soll bei pfluglosen Saaten nach Mais eine wenig anfällige Getreideart wie Gerste oder Korn und falls Winterweizen folgt, die Sorte Arina gesät werden.

Boden schonende Anbauverfahren

In landwirtschaftlichen Lehrmitteln und Merkblättern ist zu lesen, dass fruchtbarer Boden eine der wichtigsten Grundlagen für die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln ist. Zudem wird Boden als der zentrale Produktionsfaktor in der Landwirtschaft beschrieben. Die Art und der Zeitpunkt der Bodenbearbeitung sowie der Hilfsstoffeinsatz beeinflussen die Bodenfruchtbarkeit. Die Landwirtschaft ist grundsätzlich bemüht, Verdichtung, Erosion und Schadstoffanreicherung zu vermeiden.