Ackerbau/Futterbau

Aktuelles vom Ackerbau/Futterbau

Feldtage

Liebegger Feldversuche an den Agroline Feldtagen

Besuchen Sie uns an den Agroline Feldtagen vom 6.-9. Juni 2017 im Kölliken. Wir präsentieren Ihnen einen Fungizidversuch im Weizen und zusammen mit dem Forum Ackerbau einen Untersaatversuch im Raps. Welche Fungizidstrategie ist am wirtschaftlichsten? Welche Chancen und Gefahren bringt eine Untersaat im Raps?

Wir informieren Sie gerne zu diesen und weiteren Fragen an den Versuchsständen der Liebegg und vom Forum Ackerbau.

Bild Weizenflurgang 2017

Weizenflurgang

Am Freitagabend, 2. Juni 2017 sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die Weizenversuche in Aarau-Rohr zu besichtigen. Wir zeigen Ihnen neue und bewährte Weizensorten, IP-Mischungen und ein im dritten Jahr stehender Düngungsversuch. Erfahren Sie direkt von Vertretern der IP-Suisse, welche Neuerungen bei Sorten und im Markt anstehen. Was Sie alles beachten sollten wenn Sie ihre Feldspritze mit neuen Düsen ausstatten, erfahren Sie bei einem zusätzlichen Posten zu Maschinentechnik.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.  

Bild Frostschaden

Frostschäden im Futterbau

Einige Wiesenpflanzen, vor allem der Rotklee, haben durch die wiederholten Fröste teilweise stark gelitten. Abgestorbene Pflanzenteile werden sofort von Schimmelpilzen besiedelt. Dieses Pflanzenmaterial, wenn mengenmässig auch nicht allzu viel, sollte nicht ins Futter gelangen.

Bild Distel

Unkräuter in Biodiversitätsförderflächen gezielt bekämpfen

Damit Problemunkräuter in Biodiversitätsförderflächen (BFF) nicht versamen können, müssen diese rechtzeitig bekämpft werden. Auf Biodiversitätsförderflächen ist eine mechanische Bekämpfung oder eine chemische Einzelstock-/Nesterbehandlung mit der Rückenspritze oder Handspritze erlaubt.

 

Bild Rapsflurgang 2017

Zahlreiche Besucher an der Versuchsbesichtigung im Raps

Trotz eisiger Kälte nahmen letzten Mittwoch rund 40 interessierte Besucher an der Versuchsbesichtigung im Raps teil. Im Feld präsentiere ihnen Andrea Enggist den Sortenversuch mit aktuellen Rapssorten und vielversprechenden Sorten für die Zukunft. Die Liste der empfohlenen Rapssorte für die Ernte 2018 bleibt gleich wie im Vorjahr. Sonja Basler zeigte eindrücklich den Einfluss von unterschiedlichen Saatdichten im Raps. Sie empfiehlt eine Saatdichte von 30-35 Körner/m², da sich bei höheren Saatdichten die einzelnen Rapspflanzen nicht voll entwickeln können. In der Lagerhalle der Landi Aarau-West informierte Joseph von Rotz von der Fenaco GPF über den aktuellen Stand im Ölsaaten- und Getreidemarkt. Erfreulich ist, dass der Schweizer Rapsanbau dank der Umstellung bei Zweifel Chips auf Rapsöl um 10% erweitert werden kann. Dank dem kann auch die Landi Aarau-West mehr Raps annehmen, ergänzte Peter Stalder (Vorsitz Geschäftsleitung Landi Aarau West) zum Schluss des Referats. Wenn es aber nicht nötig ist, bleiben sie bei den klassischen Sorten und nehmen weiterhin keine HOLL-Sorten an. Der Abend wurde gemütlich mit einem geselligen Teil bei Speis und Trank abgerundet (offeriert von der Landi Aarau-West).

 

 

Links zu den Unterlagen

Bild Maissaat

Maisdüngung: Mais braucht zur Saat wenig Stickstoff

Aufgrund des sehr milden Frühlings stiegen die Bodentemperaturen bis vor Ostern bereits auf über 10° C an. Der erste Mais wurde im Aargau auch bereits in der ersten Aprilhälfte gesät. Aufgrund des Kälteeinbruchs in der Woche nach Ostern sanken die Bodentemperaturen wieder auf unter 10 ° C. Nur Bodentemperaturen über 10° C erlauben eine zügige Keimung des Maissämlings. Falls es weiterhin so trocken bleibt, dürften Maisanbauverfahren mit wenig Wasserverdunstung bei der Saatbettvorbereitung wie zum Beispiel Streifenfrässaat oder Direktsaat in diesem Frühling von Vorteil sein.

Pflanzenbau-Abend in Bünzen 2016_Bild

Flurbegehungsprogramm 2017

Wie jedes Jahr anfangs Saison präsentieren wir von der Liebegg gerne das traditionelle Flurbegehungsprogramm.

Reservieren Sie sich die Termine und freuen Sie sich auf sachkundige Informationen rund um den Pflanzenbau.

Wir wünschen allerseits eine gute und erfolgreiche Saison.

Untersaaten und Gründüngungen erfolgreich abgefroren

Der Januar war laut Meteorologen der kälteste seit 30 Jahren.  Ein positiver Aspekt dieser Kälte ist, dass nicht überwinternde Untersaaten oder Gründüngungen erfolgreich abgefroren sind. So zum Beispiel die Untersaat im Rapsversuch der Liebegg. Damit die Untersaat im Frühling den Raps nicht konkurrenziert, muss sie vollständig abfriert. Weitere Informationen zu Untersaaten im Raps finden Sie im Versuchsbericht. Machen sie sich selbst ein Bild des Untersaatversuch an den Agroline Feldtagen in Kölliken vom 7. – 9. Juni 2017.


Biodiversität/Landschaftsqualität

Aktuelles Biodiversität und Landschaftsqualität

Unterstützung bei der Erfassung von LQ-Massnahmen

Am 17. und 24. Mai 2017 unterstützen wir Sie an der Liebegg bei der Deklaration Ihrer Landschaftsqualitätsmassnahmen im Agriportal. Das Angebot richtet sich an Betriebe, die bereits entschieden haben, welche LQ-Massnahmen sie deklarieren möchten. Für eine vorgängige Beratung bei der Massnahmenauswahl kontaktieren Sie bitte frühzeitig Niklaus Trottmann (062 855 86 54).

Ziele der Veranstaltung

  • LQ-Massnahmen im Agriportal erfassen
  • Lagebonus auslösen
  • Vertrag und Objektliste kontrollieren

 Bitte beachten

  • Betriebe der Etappe GISELAN-4 (vgl. Karte) können an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen.
  • PC-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.

Termine

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.00 – 21.30 Uhr

Mittwoch, 24. Mai 2017, 08.00 – 09.30 Uhr

Mittwoch, 24. Mai 2017, 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 24. Mai 2017, 13.30 – 15.30 Uhr

Mittwoch, 24. Mai 2017, 16.00 – 18.00 Uhr

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bei unserem Sekretariat an: 062 855 86 15 / kurse@liebegg.ch.

Anmeldeschluss: 15. Mai 2017.

Kosten

CHF 20.- pro Betrieb 

FB_Bild artenreiche Wiese

Kurs: Biodiversitätsförderflächen auf die Qualitätsstufe II bringen

Am Kurs vom 9. Mai 2017 in Oftringen erhalten Sie Praxistipps zur Aufwertung von extensiv genutzten Wiesen und Weiden, Hochstamm-Obstgärten und Hecken, mit dem Ziel, die Qualitätsstufe II zu erreichen.


Ressourcenschutz

Aktuelles vom Ressourcenschutz

Die Zuständigkeit betreffend Ressourcenschutz obliegt seit 01. Januar 2017 direkt Landwirtschaft Aargau (LWAG).

Christoph Ziltener ist nach wie vor die Ansprechperson für Fragen und Anliegen im Bereich Ressourcenschutz.

Er ist erreichbar unter folgender Telefonnummer: 062 835 27 95

Die Emailadresse bleibt dieselbe: christoph.ziltener@ag.ch

 


 

Formulare 2016 für Direkt- und Streifenfrässaaten sowie Strip Till einreichen

Im Aargau werden die kantonalen Beiträge für die Direkt- und Streifenfrässaaten des Jahres 2016 sowie das Strip Till-Verfahren nur noch in den 62a-Nitratprojektgebieten Baldingen, Klingnau und Wohlenschwil sowie im Spezialgebiet Hallwilersee-Sanierung ausbezahlt.

Vorsicht bei pfluglosen Getreidesaaten nach Mais

Wegen des Risikos bezüglich Fusarienbefalls soll bei pfluglosen Saaten nach Mais eine wenig anfällige Getreideart wie Gerste oder Korn und falls Winterweizen folgt, die Sorte Arina gesät werden.

Boden schonende Anbauverfahren

In landwirtschaftlichen Lehrmitteln und Merkblättern ist zu lesen, dass fruchtbarer Boden eine der wichtigsten Grundlagen für die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln ist. Zudem wird Boden als der zentrale Produktionsfaktor in der Landwirtschaft beschrieben. Die Art und der Zeitpunkt der Bodenbearbeitung sowie der Hilfsstoffeinsatz beeinflussen die Bodenfruchtbarkeit. Die Landwirtschaft ist grundsätzlich bemüht, Verdichtung, Erosion und Schadstoffanreicherung zu vermeiden.