Ackerbau/Futterbau

Herbstzeitlosen zurückdrängen

Herbstzeitlose ist eine ausdauernde Giftpflanze, welche sich im Aargau vor allem im Jura auf extensiv genutzten Wiesen vermehrt ausbreitet. In den nächsten zwei Wochen kann die Herbstzeitlose erfolgreich bekämpft werden.

Momentan sind die Herbstzeitlosen wieder gut sichtbar. Herbstzeitlosen kommen vor allem auf ungedüngten, spät geschnittenen Wiesen vor.

Bild Rapsflurgang 2017

Flurbegehungprogramm 2018

Top informiert in die Saison starten - die Flurbegehungen in Ihrer Region. Wie jedes Jahr anfangs Saison präsentieren wir von der Liebegg gerne das traditionelle Flurbegehungsprogramm. Reservieren Sie sich die Termine und freuen Sie sich auf sachkundige Informationen rund um den Pflanzenbau.

Wir wünschen allerseits eine gute und erfolgreiche Saison.

Bild ZR hacken 2018

Mit Hacken Herbizide reduzieren

Auf einem Zuckerrübenfeld in Wohlen testete das LZ Liebegg 2017 die Kombination von chemischer und mechanischer Unkrautbekämpfung. Der Demoversuch wurde am Liebegger Ackerbautag 2017 präsentiert. Ziel war es, den Herbizideinsatz zu reduzieren. Anreiz dazu boten die angekündigten Ressourceneffizienzbeiträge, die 2018 definitiv eingeführt wurden. In folgendem Bericht sind die wichtigsten Tipps für die mechanische Unkrautbekämpfung von Zuckerrüben zusammengefasst.

Bild Rapsblüte 2018

Versuchsbesichtigung Raps

Am Mittwoch, 11. April 2018 findet in Kölliken die Besichtigung der diesjährigen Rapsversuchsflächen statt. Im Feld sehen Sie nebeneinander bewährte Rapssorten und potentielle Kandidaten für die neue Sortenliste. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Rapsbestände und anstehende Pflanzenschutzmassnahmen. Zudem präsentieren wir Ihnen die Daten eines dreijährigen Untersaatversuches des Forum Ackerbau. Im Anschluss referiert J. Michel vom Bruno Manser Fonds über die Problematiken mit Palmöl.

Themenabend Smartfarming

Am Dienstag, 10. April 2018 findet in Gippingen einen Themenabend über die Landwirtschaft 4.0 statt. Wir informieren Sie über die Möglichkeiten von Smart Farming, über digitale Aufzeichnungen im Feldbau und über den effizienten Ressourceneinsatz im Ackerbau. Anmeldung bis am 8. April 2018.

Formulare 2018 für Direkt- und Streifenfrässaaten sowie Strip Till einreichen

Im Aargau werden die kantonalen Beiträge für die Direkt- und Streifenfrässaaten des Jahres 2017 sowie das Strip Till-Verfahren nur noch in den 62a-Nitratprojektgebieten Baldingen und Wohlenschwil sowie im Spezialgebiet Hallwilersee-Sanierung ausbezahlt.

Raps düngen 2018

Raps: Geringe Blattverluste

Der Raps ist diejenige Ackerkultur, die im Frühling am schnellsten zu wachsen beginnt. Es ist deshalb Zeit, sich über die bevorstehende Rapsdüngung Gedanken zu machen.

Bild Schweine REB 2018

Stickstoffreduzierte Phasenfütterung bei Schweinen

Durch eine an die Wachstums- und Produktionsphase angepasste Rohproteinversorgung können die Ammoniakverluste bei der Schweinehaltung reduziert werden. Für die stickstoffreduzierte Fütterung wird deshalb während vier Jahren (2018 bis 2021) ein Beitrag von Fr. 35.- pro GVE ausbezahlt. Betriebe im Kanton Aargau mit bestehender NPr-Vereinbarung „Import-Exportbilanz“ oder „Lineare Korrektur“ sind im Jahr 2018 automatisch für die REB „stickstoffreduzierte Phasenfütterung bei Schweinen“ angemeldet.

Bild Futterbautreff

Futterbautreff: Lenken, Düngen, Qualität erhöhen --> Profitieren!

Welche Vorteile bringt eine Verbesserung der Raufutterqualität um 0.3 Mj NEL pro kg TS? Und wie erreiche ich eine solche Verbesserung in der Qualität?

Antworten auf diese Fragen sowie einen Rückblick auf die vergangene Futterbausaison erhalten Sie an den Futterbautreffen in Eiken, Bünzen und Gränichen.

Detaillierte Informationen finden Sie im Flyer.

Bild Versuchsbericht 2017

Der Forum Ackerbau Versuchsbericht ist da

Das Forum Ackerbau hat auch dieses Jahr wieder an mehreren Standorten zahlreiche Feldversuche mit Weizen, Gerste, Raps und Mais angelegt. Im Versuchsbericht können Sie sich über die Versuchsresultate informieren. Zum Beispiel finden Sie darin die Abschlussberichte des dreijährigen Raps-Untersaatversuches und des dreijährigen Düngungsversuches mit verschiedenen Gerstensorten.

Wenn Sie sich spezifisch über die Versuchsresultate des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg informieren möchten, dann besuchen Sie unsere Webseite.

 

Dokumente:

Forum Ackerbau Versuchsbericht 2017

Versuchsresultate der Liebegg 2017

Bild Steckbriefe 2017

Die neu überarbeiteten Steckbriefe sind da!

Die Liebegg stellt zu den wichtigsten Ackerkulturen zusammenfassende, übersichtliche Steckbriefe zur Verfügung. Informieren Sie sich über die wichtigsten Angaben zu Ansprüchen der Kulturen, zu Saat- und Pflegemassnahmen oder zur Verwendung der Kultur. Möchten Sie eine neue Kultur in Ihre Fruchtfolge aufnehmen und sind auf der Suche nach Anbauempfehlungen? Oder haben Sie noch Fragen zu einer Kultur die Sie schon anbauen? Dann helfen Ihnen allenfalls unsere Steckbriefe weiter.

Link zu den Steckbriefen: http://www.liebegg.ch/de/dokumente-feldbau.html?linkid=3

 

 

 


Biodiversität/Landschaftsqualität

Aktuelles Biodiversität und Landschaftsqualität

 

Biodiversitätsförderflächen auf die Qualitätsstufe II bringen

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19.15-21.15 Uhr, Betrieb Heiner & Paul Bracher, Trotte 6, Mülligen

Biodiversitätsförderflächen der Qualitätsstufe II sind ökologisch besonders wertvoll und landschaftlich attraktiv. Entsprechend werden sie mit höheren Beiträgen abgegolten als Flächen der Qualitätsstufe I. Der Kurs vom 3. Mai in Mülligen vermittelt Praxistipps zur Aufwertung von Biodiversitätsförderflächen mit dem Ziel, die Qualitätsstufe II zu erreichen.

Frühschnitt gegen Klappertopf

Bei massenhaftem Auftreten von Zottigem Klappertopf auf extensiv genutzten Wiesen hilft ein Frühschnitt. Damit wird die einjährige Pflanze am Versamen gehindert und somit nachhaltig zurückgedrängt. Der Schnitt muss zwingend bei Blühbeginn erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Bestand soweit aufgewachsen, dass die meisten Blütenköpfe vom Mähwerk erfasst werden. Ein zu früher oder zu später Schnitt bringt keinen Erfolg. Da es nach dem Schnitt zu einer Notreife kommen kann, ist es wichtig, das Schnittgut grün abzuführen. Als Futterpflanze ist der Klappertopf in grünem Zustand leicht giftig.

Ein Frühschnitt auf extensiv genutzten Wiesen ist bewilligungspflichtig. Betriebe mit  Bewirtschaftungsvertrag Biodiversität (Labiola) kontaktieren dazu bis Anfang April das Büro Agrofutura (056 500 10 50).
Betriebe ohne solchen Vertrag können beim LZ Liebegg eine Frühschnittbewilligung für Flächen mit massenhaftem Auftreten von Klappertopf beantragen: Niklaus Trottmann, 062 855 86 54 / Erich Huwiler, 062 855 86 81.


Ressourcenschutz

Aktuelles vom Ressourcenschutz

Die Zuständigkeit betreffend Ressourcenschutz obliegt seit 01. Januar 2017 direkt Landwirtschaft Aargau (LWAG).

Christoph Ziltener ist nach wie vor die Ansprechperson für Fragen und Anliegen im Bereich Ressourcenschutz.

Er ist erreichbar unter folgender Telefonnummer: 062 835 27 95

Die Emailadresse bleibt dieselbe: christoph.ziltener@ag.ch

  

Informationen zum Thema Ressourcenschutz finden Sie neu unter folgendem Link:

https://www.ag.ch/de/dfr/landwirtschaft/natuerliche_ressourcen/natuerliche_ressourcen.jsp