Rezept

Liebegger Saisonrezept

Gebeiztes Fleisch wird für kurze Zeit haltbar gemacht. Dank dieser alten Konservierungsmethode ist es möglich, Frischfleisch bis 14 Tage aufzubewahren. Die Beize greift das Bindegewebe des Fleisches an und macht es dadurch schmackhaft und zart. Es entstehen feine Gerichte – für den Alltag oder für Festmenus. Guten Appetit. 

Weitere Informationen zum Thema "beizen" finden Sie hier

 

 

Gäste Kinoabend 2017

Das haben Sie verpasst...

 …zwei tolle Kinofilme, motivierte Jugendliche aus der Stadt, die dank drei innovativen Bauernfamilien den Zugang zur Landwirtschaft erhalten haben, spannende Referenten und nicht zu vergessen köstliche Freiämter Birnweggli und Liebegger Äpfel.

 

Der Kinoabend 2017 ist bereits schon wieder vorbei. Ein spannender Abend mit Zukunftsmusik.

 

Gezeigt wurde der Film "Urban Farming" in dem zu sehen war, wie Gemüse in Städten auf Dächern oder in Hinterhöfen produziert wird. In Weltstädten, wie etwa New York, ist es nicht selbstverständlich frisches Obst und Gemüse kaufen zu können. Dafür muss man auf den Städtischen Markt. Fast Food Restaurants und Schnellimbisse regieren die Geschäftsflächen der Innenstadt. So war es ein Aha-Erlebnis zu erkennen, dass es ein Luxus ist, dass die Bevölkerung der Schweiz praktisch in jedem Geschäft eine wunderbare Auswahl an gesunden Vitaminspendern findet. Wissen wir das zu schätzen? Und welche Bedeutung hat bei uns Urban Farming? Urban Farming ist ein Weg, wie die urbane (städtische) Bevölkerung selber Gemüse für den Eigenbedarf anbauen kann – möglichst ökologisch und ohne langen Transportweg. Das ist für die Landwirtschaft positiv. Die Beziehung zwischen der urbanen Bevölkerung und der Landwirtschaft wird gestärkt, weil auch landwirtschaftsferne Personen sehen können, was es braucht, damit eine Pflanze wächst und gedeiht, dass es Missernten aber auch Erfolge geben kann und dass stetige Pflege sehr wichtig ist. Städtische Kinder verlieren den Bezug zum Boden weniger und wachsen so zu Konsument auf, die  wissen wollen woher ihr Essen kommt und wie es produziert wurde. Weil die Bevölkerung weltweit ansteigt und dies vorallem in den Städten der Fall ist, ist es unausweichlich, dass Städte wachsen und Landwirtschaftsbetriebe vermehrt in Stadtgebiete fallen. Diese Betrieben können dank Urban Agriculture neue Betriebsstrategien entwickeln. Davon war der Gesprächspartner Hans Wydler von der ZHAW Wädenswil, Dozent und Soziologe, überzeugt. Schon heute gibt es Betriebe, die nebst dem Verkauf ihrer Produkte auch die Naherholung in der Natur, das Mitarbeiten in der Produktion oder die Bildung im Rahmen von landwirtschaftlichen Themen anbieten.

 

Beispiele für Urban Agriculture

 

Der zweite Film "Der Deal – 1 Tag Bauer sein" zeigte, was Jugendliche aus der Stadt erleben, wenn sie die Chance nutzen, einen Tag auf dem Bauernhof mitzuarbeiten.  Völlig überrascht von der Vielfalt der Arbeiten und Kulturen kehrten die Jugendlichen zurück in die Städte und berichteten ihren Freunden von den Erlebnissen: Streng war's – und eindrücklich! Diese Aktion hat in den Jugendlichen viele Denkprozesse angestossen.  Ihre Ansichten zur Landwirtschaft veränderten sich, nach dem sie für einen Tag einen Teil davon waren. Das zeigt wie wichtig es ist, dass Bauernfamilien, Verbände, Vereine und Politiker, die Landwirtschaft allen zugänglich machen und sich nicht abgrenzen. Brücken zur Bevölkerung zu schlagen ist wertvoll. Deshalb waren auch Rahel und Dominic Sprunger vom Hof Wildenstein in Bubendorf bereit, in diesem Film mitzuwirken. Schön, dass auch sie als Gäste am Liebegger Kinoabend dabei waren.

 

 

Sie haben den Film verpasst und möchten Ihn noch schauen?

 

 

Gartenvielfalt

Der Schulgarten - Weiterbildung unter freiem Himmel

Im Liebegger Schulgarten gibt es ein breites Angebot für interessierte Gartenliebhaber/innen.

Holen Sie sich Gartenwissen direkt von unseren Gartenfachfrauen.

 

Broschüren liefern wertvolle Informationen

Wer selber Lebensmittel herstellt und vermarktet weiss, dass immer und überall Fragen auftauchen können. Was muss ich bei der Herstellung beachten? Wie wird das Produkt korrekt gekennzeichnet? Wie berechne ich den Preis?

Solche und andere Fragen werden in den verschiedensten Broschüren beantwortet. Hier ein Überblick.

Gerne stehen wir auch persönlich für Fragen zur Verfügung.

 

Internetpräsenz - ein Plus in der Vermarktung

Bauernfamilien, die Dienstleistungen erbringen, können diese im Internet effektiv bewerben. Das reicht von A - wie Apfelsaft frisch ab Presse über L - Lohnunternehmung zu M - wie Molkebad bis Z - wie Ziegenkäse.

Wo im Internet Plattformen zu finden sind, auf denen das jeweilige Angebot registriert werden kann, ist manchmal eine Herausforderung. Hier finden Sie eine Zusammenstellung verschiedener Plattformen.

Für alle Dienstleister, und besonders für Mitglieder des Bauernverbands Aargau, ist es interessant, sich auf www.vomhof.ch zu registrieren. Weshalb - das erfahren sie hier.

Beerenanbau im Hausgarten lohnt sich

Das Projektteam für den Beerenbau wollte herausfinden, ob sich der Beerenanbau im eigenen Hausgarten lohnt. Dazu wurden die Daten von 25 Bäuerinnen aus den Kantonen Aargau, Freiburg und Solothurn erhoben. Die Ergebnisse überraschen und motivieren Beerensträucher im Garten zu pflegen. Hier geht es zum Artikel "Gut bezahlte Stunden" der Grünen, Ausgabe 19, 2016

Wer sich für die Broschüre zum Projekt interessiert, kann diese direkt im Sekretariat LZ Liebegg bestellen. Kosten 10 Fr. plus Versandkosten.

Die Broschüre enthält die detaillierten Projektangaben und Berechnungen. A4-Color-Broschüre.