Aktuelles von der Tierhaltung

Rückblick Flurgang Futterbau für Pferdehalter

Der Futterbauflurgang für Pferdehalter fand am 16. Mai 2017 auf dem Betrieb von Christina und Stefan Holzherr in Effingen statt. Zahlreiche Pferdehalter nutzten trotz schönstem, frühsommerlichen Heuwetter die Gelegenheit, einen sehr vielseitigen Fohlenaufzuchtbetrieb zu besichtigen. Stefan Holzherr führte durch den Betrieb und stand den interessierten Teilnehmenden Red und Antwort. An weiteren Posten informierten Fachspezialisten zu aktuellen Themen im Pferdebereich. Stefanie Bergmann, Tierärztin an der Tierklinik 24 in Staffelbach, thematisierte die wichtigsten Impfungen beim Pferd. Sie mahnte, dass durch die zunehmende Impfmüdigkeit der Pferdehalter bereits vergessene oder neue Krankheiten sich wieder ausbreiten können. Tobias Beeler, Liebegger Futterbauspezialist, begab sich mit den Anwesenden auf die grossflächigen Weiden. Mit vielen Beispielen untermauert, zeigte er das Zusammenspiel einer optimalen Nutzung und Düngung auf die botanische Zusammensetzung der Weiden auf. An einem weiteren Posten erklärte Barbara Eichenberger, Technischer Dienst UFA, die wichtigsten Fütterungsgrundsätze der Jungremonte. Den Teilnehmenden rief sie ins Bewusstsein, dass der Stallwechsel für das Jungpferd immer auch mit Stress verbunden ist. Somit sollte die Futterumstellung möglichst schonend erfolgen, damit sich die Bakterien im Magen-Darm-Trakt entsprechend anpassen können

Rückblick und Eindrücke des Kurses "Schaffe met Ross"

Der Kurs „Schaffe met Ross“ wurde bereits zum vierten Mal durch das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg und der IG Arbeitspferde organisiert und durchgeführt. Die Teilnehmenden erlernten den praktischen Umgang mit dem Pferd während vier Tagen und konnten land- und forstwirtschaftliche Arbeiten ausüben. Ob mähen oder pflügen, die verrichteten Arbeiten stellten sowohl Pferd wie auch Mensch vor grosse Herausforderungen. Am ersten Kurstag stand der Transport von Brennholz im Vordergrund. Das Holzrücken am zweiten Tag verlangte den Teilnehmenden viel Konzentration und Geschicklichkeit ab. Das Ziel war es, die abgeholzten Baumstämme an eine Rückegasse zu ziehen, wo diese dann maschinell weiter verarbeitet werden. In unwegsamem Gelände macht der Pferdeeinsatz durchaus Sinn, verursacht das Pferd kaum Bodenschäden und die stehenden Bäume werden geschont.  Tag drei und vier standen ganz im Zeichen des Futter- und Ackerbaus. Die Teilnehmenden lernten mittels Pferdekraft Gras zu mähen, wenden und schwaden respektive den Boden zu lockern und für die anschliessende Saat vorzubereiten.