Ackerbau

Webseite 20160421 Gerste Fahnenblatt Schieben Duengungsversuch California Herkoemmlich WH2

Versuchsbesichtigung Gerste und Raps

Vergleichen Sie direkt im Feld neue Gerstensorten mit den bewährten Sorten und erfahren Sie, wie diese in den offiziellen Sortenversuchen abgeschnitten haben. Denn schon bald müssen Sie sich wieder entscheiden, welche Sorte sie im Herbst 2021 aussäen möchten. Im Raps Pyrethroidverzichtsversuch erfahren Sie, welches die vielversprechendsten Alternativen zur chemischen Bekämpfung von Rapsschädlingen sind.

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Praxis Demo Hacken

An zwei Praxisdemoabenden Mitte / Ende Juni steht der Austausch zwischen Praktikern im Zentrum. Erleben Sie den Einsatz von Hackgeräten im Mais live bei Stephan Wernli in Gebenstorf oder Urs Krummenacher in Dietwil. Erfahren Sie von den Betriebsleitern, welche Faktoren für eine erfolgreiche, herbizidlose Unkrautbekämpfung zentral sind. Die genauen Termine werden abhängig von der Witterung kurzfristig bekannt gegeben.

Bild Braugerste

Verarbeitung von Braugerste

Was passiert, wenn die Braugerste gedroschen wurde? Welche Arbeitsschritte sind nötig, bis aus der Braugerste Bier entsteht? Diese und weitere Fragen werden im folgenden Artikel beantwortet. Wir wünschen gute Lektüre und Prost!

Maissaat

Maissaat

Damit der Mais eine zügige Jugendentwicklung hat, muss der Boden in 5 – 10 cm Tiefe mindestens 8 bis 10°C warm sein. Nach einer kälteren Phase Anfang April haben wir seit circa dem 10. April recht milde Temperaturen. Die Bodentemperaturen stiegen in 10 cm Tiefe dadurch auf über 10°C an. Eine Maissaat macht deshalb 
aufgrund der Bodentemperaturen Sinn. Der erste Mais wurde auch bereits gesät. 

Herbstzeitlose

Herbstzeitlosen zurückdrängen

Herbstzeitlose ist eine ausdauernde Giftpflanze, die meist auf ungedüngten Wiesen vorkommt. Die fleischigen Blätter sind momentan gut sichtbar. In den nächsten Tagen kann die Herbstzeitlose erfolgreich bekämpft werden. Eine chemische Bekämpfung ist nur als Einzelstockbehandlung mit dem Herbizid Ally Tabs (Wirkstoff Metsulfuron-Methyl) bewilligt. Für die bessere Wirksamkeit ist zwingend ein Netzmittel beizumischen (z. B. Genol). Als Alternative zur chemischen Bekämpfung bringt auch das wiederholte, konsequente Ausreissen über mehrere Jahre – jeweils in der zweiten Aprilhälfte – ein guter Bekämpfungserfolg.

Striegel Newsletter Beitrag

Weiterführung der Striegelabende

Die herbizidlose Unkrautbekämpfung erlebt eine Renaissance. An diesen Praxisdemoabenden steht der Austausch zwischen Praktikern im Zentrum. Erleben Sie den Striegeleinsatz im Getreide live und erfahren Sie von den Betriebsleitern, welche Faktoren für eine erfolgreiche, herbizidlose Unkrautbekämpfung zentral sind.

Umstellungskurs Newsletter

Flurbegehungsprogramm 2022

Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg führt zusammen mit den regionalen Landis und weiteren Partnern in diesem Jahr wieder in allen Gegenden des Kantons Aargau Flurbegehungen durch. Das Gesamtprogramm der Flurbegehungen mit Liebegger Beteiligung ist nun verfügbar.

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Einjähriges Berufkraut: Neue Merkblätter

Das Einjährige Berufkraut hat gerade wieder Hochkonjunktur. Es spriesst vielerorts aus dem Boden und ist teilweise schon kurz vor dem Blühen. Höchste Zeit, dass es fachgerecht entfernt wird.

Die neuen Merkblätter helfen mit, das invasive Problemunkraut zu erkennen und nachhaltig zu bekämpfen. 

FotoSteckbriefe

Neue Steckbriefe online

Suchen Sie aktuelles Fachwissen über ackerbauliche Kulturen, kompakt zusammengefasst? Die neuen, aktualisierten Steckbriefe auf der Liebegger Webseite sind die perfekten Begleiter im Ackerbau Alltag. Neu gibt es zusätzliche Steckbriefe für Nischenkulturen wie Kichererbsen oder Sorghum.

 

Bild Braugerste

Aargauer Braugerste – eine interessante Alternative

Der Anbau von Braugerste ist aufgrund des hohen Preises von 90.-/dt finanziell attraktiv. Bei dieser extensiven Kultur ist eine Nmin-Analyse im März unabdingbar, ansonsten besteht die Gefahr, dass die geforderte Qualität nicht erreicht wird. Zusätzlich gilt es zu beachten, dass im Pflanzenschutz nur Beizungen und Herbizide erlaubt sind.

Bewässerungs App Bild

Bewässerungs-APP gratis nutzen

Eine gezielte Bewässerungsstrategie ist eine Herausforderung, insbesondere auf Betrieben mit verschiedenen Kulturen, Böden und Bewässerungstechniken. Sie ist zentral für gute Erträge mit guter Qualität und trägt dazu bei, möglichst (arbeits-)wirtschaftlich zu produzieren.

Eine kostenlose Online Berechnung soll nun dabei helfen, die Bewässerung zu optimieren.


Futterbau

Teilnahmebedingungen
  • Sie sind bereit, die aktuelle Bewirtschaftung (siehe «Anforderungen an die in-situ-Erhaltungsfläche») der in-situ-Erhaltungsflächen unverändert weiterzuführen.

  • Sie vermeiden mit einer standortangepassten Bewirtschaftung das Aufkommen von Problempflanzen, Unkräutern und unerwünschten lückigen Stellen.

  • Sie sind einverstanden, dass die Fläche in die nationale Genbank aufgenommen wird.

  • Sie gewähren für Forschung und Bildung Zugang zur Fläche (nach Rücksprache mit Ihnen).

Bild Newsletter Wiesensanierung

Wiesen pflegen und sanieren

Die erwachenden Wiesen wollen nicht nur gedüngt, sondern auch gepflegt und saniert sein, um uns durchs Jahr hindurch viel Freude zu bereiten. Abschleppen, striegeln und walzen sind wertvolle Pflegemassnahmen. Falls nötig werden die Wiesen übersät, neu angesät oder vorübergehend mit einer Ackerkultur bestellt. Die trockene Witterung bietet dazu gute Gelegenheit.

Bild Newsletter Weidebeginn

Raus ins saftige Grün

Kaum sind Frostnächte vorbei, meldet sich der Frühling. Die Kühe können es kaum erwarten, junges, frisches Gras im freien Weidegang zu fressen. Ihre Freudensprünge beim ersten Weideauftrieb stecken die Weiden locker weg, denn die Böden sind trocken. Profitiere vom frühzeitigen Weidegbeginn, wer kann. Er ergibt dichte Bestände, staffelt das Futter und verhindert unnötige Weideverluste.

"Süferli" und grossflächig mit Weiden beginnen, die Ausgleichsfütterung allmählich reduzieren, genügend Magnesium verabreichen - und die Umstellung auf das Grünfutter gelingt. Die Weidedauer erhöht sich von anfänglich einer oder zwei Stunden innert zwei Wochen auf das betriebsübliche Mass. Die Leistung der Tiere steigt merklich, denn während keiner anderen Jahreszeit ist der Nährwert der Gräser so hoch. Dies gilt auch für die Mutterkühe. Ihnen muss jedoch im Stall oder einer frei zugänglichen Raufe genügend rohfaserreiches Heu zur Verfügung stehen, um der Verfettung vorzubeugen.

Dichte Bestände entstehen durch die Beweidung im Frühling und Vorsommer, nicht derjenigen im Sommer und Herbst. Entsprechend ist es ratsam, nicht stets auf denselben Koppeln mit Weiden zu beginnen. Wer beim Erwachen des Grases mit Weiden beginnt (Vorweide), profitiert auf einer grösseren Fläche vom rasenbildenden Effekt sowie der Unterdrückung von Kräutern und Mäusen. Dies sorgt auch für ein regelmässiges, gestaffeltes Futterangebot und verhindert unnötige Weideverluste während der Wachstumsspitze von Mitte April bis Ende Mai. Die Frühlingsweide verbessert zudem den Erfolg von Übersaaten, welche zu Vegetationsbeginn ausgeführt wurden.

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Wiesenaufwertung mit Streifenfrässaat

Mittwoch, 6. April 2022, 9-12 Uhr, Kirchlindach BE

Der Lohnunternehmer Stefan Liechti bringt Extensiv-Wiesen mittels Streifenfrässaat auf die Qualitätsstufe II. Gesät wird Saatgut aus dem Handel sowie Samen aus eigenem Wiesendrusch. Am Kurs vermittelt Stefan Liechti sein Know-how.

 

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Futterbautreff

Die Wiesen liefern das günstigste Futter für unsere Wiederkäuer. Das Ertragspotenzial soll genutzt und die Herde auf die Futtergrundlage abgestimmt sein. Nur Topbestände geben viel gutes Futter und sind resilent gegenüber Wetterextremen. Erfahren Sie mehr zu diesen Themen am  Futterbautreff in Ihrer Nähe.

17. November, Landi Aarau-West, Kölliken

24. November, Landi Freiamt, Bünzen

25. November, Weinbaumuseum, Tegerfelden

Schafe auf der Herbstweide

Wiesen mit Schafen einwintern

Die milderen Temperaturen führen zu immer mehr Herbstgras. Die günstigste und praktischste Art, dieses zu nutzen, ist das Eingrasen oder beweiden. Hierzu eignen sich die Schafe vorzüglich. Sie schonen auch bei feuchten Verhältnissen die Wiesen und ertragen das strukturarme Futter. Damit das Gras fausthoch einwintern kann, darf die Herbstweide weder zu scharf und noch zu lange erfolgen.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Herbstgras mähen

Herbstgras ist auch etwas wert

Statt überschüssiges Herbstfutter draussen stehen oder liegen zu lassen, soll dieses beweidet, eingegrast oder siliert werden. Damit das Futter gut gefressen wird und keine Probleme mit Grasnarbenschäden, Fehlgärungen und Blähungen entstehen, muss das Gras mit Bedacht genutzt oder konserviert werden und den Tieren im Stall struktur- und energiereicheres Futter zur Verfügung stehen.

Übersaat mit Rigitrac

Hochsaison für Übersaaten

Der Spätsommer und Frühherbst bieten beste Gelegenheit zur Sanierung unbefriedigender Wiesen. Wo Mäuse-, Spur- und Trittschäden den Lückenfüllern den Weg bereiten, die Pflanzenbestände zu einseitig sind oder die passenden Gräser fehlen, kann die Übersaat Gold wert sein. Nachfolgend ein paar Tipps zu Technik und Mischungswahl.

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In Neuligen Blackensämlinge bekämpfen

Die frühzeitige Bekämpfung der Blackensämlinge erspart viel Zeit und Ärger. Ein Kontrollgang ist angesagt, wenn der Klee drei dreiteilige Blätter aufweist. Auf ÖLN-Betrieben lohnt sich spätestens ab 0.5 Blacken pro Quadratmeter eine Flächenbehandlung im ersten Aufwuchs. Im nachfolgenden Dokument finden Sie das passende Mittel und erfahren, wie sich der Blackendruck reduzieren lässt

Herbstbehandlung Blacken

Den Blacken an den Kragen

Derzeit lassen sich die Blacken gut stechen und wirksam behandeln. Flächenbehandlungen im Herbst wirken am besten und schonen den Bestand. Zudem werden jetzt Blackensämlinge, welche während der nassen Sommerwitterung gekeimt haben, erfasst. Hier erfahren Sie mehr über die Bekämpfung der Ursachen und die Anwendung von Herbiziden.


Biodiversität/Landschaftsqualität

Fotoserie «Lebensräume im Kulturland»

Diese Beispiele bringen Sie auf Ideen! Randflächen zwischen den Kulturen lassen sich in kurzer Zeit in hochwertige Lebensräume für Nützlinge und andere schutzbedürftige Kleintiere verwandeln. Holen Sie sich hier Inspiration für die Naturförderung auf Ihrem Betrieb – denn gepflegte Biodiversitätsförderflächen sind eine ausgezeichnete Visitenkarte für unsere produktive und zugleich naturnahe Aargauer Landwirtschaft. Haben Sie eigene gute Beispiele? Senden Sie Ihre Fotos an niklaus.trottmann@ag.ch.

Aktuell: Strukturen für Nützlinge im Herbst und Winter

Mit dem Laubfall verlieren winteraktive Kleintiere wie das Hermelin vielerorts ihre Deckung und somit den Schutz vor Fressfeinden. Die nützlichen Mäusejäger meiden Gebiete, in denen es an Verstecken mangelt. Jetzt schlägt die Stunde der Hochstauden und Kleinstrukturen, die den Nützlingen Unterschlupf, geschützte Wanderkorridore und ungestörte Winterquartiere bieten.

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Der schmale Wiesenbach ist von Hochstauden gesäumt. Diese bilden einen geschützen Wanderkorridor für Wiesel, Igel, Kröten und Salamander. Gemäht wird jährlich abwechselnd die linke oder rechte Uferseite. So bleibt der Bach gehölzfrei und bietet dennoch ganzjährig Deckung.

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Die schattige Teilfläche dieser extensiv genutzten Wiese wird nur einmal im Jahr gemäht, sodass sich Hochstauden entwickeln. Dank dieser Strukturen ist die Wiese ein wertvoller Lebensraum, auch wenn der Blumenreichtum fehlt. Der Spinnennachwuchs überwintert in Kokons und schlüpft vor dem ersten Schnitt.

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Der hier noch stehende Rückzugsstreifen vom Sommeraufwuchs wird beim letzten Schnitt gemäht. Um den Asthaufen herum bleibt ein Krautsaum von 1-2 Meter Breite stehen, damit Kleintiere beim Verlassen des Asthaufens Deckung haben.

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Dieser einjährige Blühstreifen wurde im Herbst nicht umgebrochen. Die Bewirtschafterin, die uns das Bild zugesandt hat, schreibt: "Auf dem Weg zum Hof gehen wir täglich daran vorbei und staunen immer wieder, was da noch bis in den November hinein blüht und wie es immer noch Insekten hat, sobald die Temperaturen etwas wärmer sind."

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Der Wildrosenstrauch dient Vögeln im Winter als Sitzwarte und Nahrungsquelle. Auf steilen Flächen und bei engen Platzverhältnissen sind Einzelsträucher und Gebüschgruppen eine gute Alternative zu Hecken: Sie sind leicht zu pflegen und beanspruchen kaum Fläche.

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Der Totholzbaum mit Efeu ist das perfekte Winterquartier für mehrere Dutzend Käferarten. Diese liefern den Spechten proteinreiches Winterfutter. Borkenkäfer vermehren sich hier nicht – sie meiden Bäume mit vetrockneter Borke.

Auf der Suche nach weiteren Ideen? Für gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatungen empfehlen wir das Liebegger Beratungsmodul «Biodiversität mit Qualität».
 

 

Pflegeeinsätze auf Biodiversitätsförderflächen organisieren

Um freiwillige Helferinnen und Helfer zu finden, eignet sich die kostenlose App «Five up». Damit lässt sich in wenigen Schritten ein Arbeitseinsatz ausschreiben. Die Anmeldung der Freiwilligen erfolgt ebenfalls über die App. Die Unfallversicherung ist Sache der Teilnehmer.

 

Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Aargau haben auch die Möglichkeit, Arbeitseinsätze für Asylsuchende anzubieten. Die Ausschreibung erfolgt online über das kantonale Portal Beschäftigung. Das einmalige Ausfüllen des Gesuchs dauert ca. eine Stunde. Ist das Gesuch einmal bewilligt, können unbeschränkt Einsätze durchgeführt werden. Die Teilnehmenden sind über den kantonalen Sozialdienst gegen Unfälle versichert.

Pflegeeinsatz BFF App

Diese Fragen helfen beim Vorbereiten des Einsatzes:

  • Welche Pflegearbeiten sollen ausgeführt werden?
  • Wie viele Personen benötige ich?
  • Welches Material stelle ich zur Verfügung, welche Ausrüstung müssen die Helfer mitbringen?
  • Auf welche Regeln lege ich Wert? Welche Instruktionen gebe ich?
  • Welche Verpflegungs- und Hygienemöglichkeiten biete ich an?

Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg ist interessiert an Ihren Erfahrungen mit Freiwilligen-Einsätzen auf Biodiversitätsförderflächen.
Kontakt: Niklaus Trottmann, 062 855 86 54, niklaus.trottmann@ag.ch

 

Problempflanzen auf Biodiversitätsförderflächen bekämpfen

Damit Problemunkräuter in Biodiversitätsförderflächen nicht versamen können, müssen sie rechtzeitig bekämpft werden. An erster Stelle steht die mechanische Bekämpfung. Ist diese mit angemessenem Aufwand nicht möglich, dürfen bewilligte Herbizide zur Einzelstock- oder Nesterbehandlung eingesetzt werden. In der Übersichtstabelle des BLW sind die bewilligten Wirkstoffe für jede Biodiversitätsförderfläche ersichtlich.

Bekämpfung Einjähriges Berufkraut

Bewilligte Wirkstoffe auf BFF: keine

Bekämpfung Acker-Kratzdistel

Mechanische Bekämpfung: Um das Versamen und eine Ausdehnung der Nester zu unterbinden, die Blütenköpfe vor der Vollblüte und idealerweise vor Regen tief abschneiden und entsorgen. Das Niederschlagswasser fördert die Verpilzung und schwächt die Pflanze. Die Massnahme im Herbst wiederholen.

Chemische Bekämpfung: Einzelstock- oder Nesterbehandlung bei wüchsigem Wetter, wenn die Pflanzen mindestens 30 bis 40 cm hoch sind bis spätestens zu Beginn der Blütenknospenbildung; Nachbehandlung im Herbst notwendig.

Bewilligte Wirkstoffe auf BFF*: Clopyralid (Mittel Lontrel oder Clio, Alopex) mit Ölzusatz, Wirkstoffkombination Triclopyr und Clopyralid (Mittel Picobello), Wirkstoffkombination Fluroxypyr und Aminopyralid (Mittel Simplex), Wirkstoffkombination Triclopyr und Fluroxypyr (Mittel Carlon 2000)

* Extensiv genutzte Wiesen und Weiden, Bunt- und Rotationsbrachen, Säume auf Ackerfläche, Krautsäume entlang von Hecken

Bekämpfung Blacke

Mechanische Bekämpfung: Bei Blacken mit bereits entwickelten Blütenanlagen ist das Ausstechen die einzige Bekämpfungsmöglichkeit. Bei Zeitmangel als Notlösung die Samenständer abschneiden.

Chemische Bekämpfung: Einzelstockbehandlungen sind bis zur Bildung der Blütenanlage wirksam.

Bewilligte Wirkstoffe auf BFF*: Metsulfuronmethyl (Mittel Ally Tabs), Wirkstoffkombination Triclopyr und Clopyralid (Mittel Picobello), Glyphosate, Wirkstoffkombination Fluroxypyr und Aminopyralid (Mittel Simplex), Wirkstoffkombination Triclopyr und Fluroxypyr (Mittel Carlon 2000)

* Extensiv genutzte Wiesen und Weiden, Bunt- und Rotationsbrachen, Säume auf Ackerfläche, Krautsäume entlang von Hecken

Bekämpfung Winde

Mechanische Bekämpfung: Die Mechanische Bekämpfung ist wenig erfolgsversprechend.

Chemische Bekämpfung: Herbizidbehandlung im Frühjahr vornehmen, sobald genügend Blattmasse vorhanden ist.

Bewilligter Wirkstoff auf BFF*: Glyphosate

* Bunt- und Rotationsbrachen, Säume auf Ackerfläche

Bekämpfung Quecke

Mechanische Bekämpfung: Die Mechanische Bekämpfung ist wenig erfolgsversprechend.

Chemische Bekämpfung: Herbizidbehandlung auf die 15 - 25 cm hohen Triebe vornehmen.

Bewilligte Wirkstoffe auf BFF*: Cycloxydim (Mittel Focus Ultra), Fluazifop-butyl (Gräsermittel Fusilade Max), Haloxyfop (Mittel Gallant 535), Mittel Quizalofop (Targa Super), Glyphosate

* Bunt- und Rotationsbrachen, Säume auf Ackerfläche